Betriebs- und Personalrätekonferenz in Berlin

Bärbel Kofler im Gespräch mit Christopher Sichert, Betriebsratsvorsitzender der Frischpack GmbH

25. Februar 2016 | Arbeit

Bärbel Kofler im Gespräch mit dem Betriebsratsvorsitzenden der Frischpack GmbH

Die heimische Bundestagsabgeordnete Bärbel Kofler traf sich am Rande der jährlich stattfindenden Betriebs- und Personalrätekonferenz der SPD-Bundestagsfraktion mit Christopher Sichert, Betriebsratsvorsitzender der Frischpack GmbH zu einem kurzen Gespräch. Christopher Sichert übergab Bärbel Kofler bei dem Gespräch das Eckpunktepapier zu der Regelung von Werkverträgen aus Sicht der NGG Oberbayern.

Unter dem Motto „Missbrauch bei Leiharbeit und Werkverträgen beenden – Arbeit der Zukunft gestalten“ hat die SPD-Bundestagsfraktion am Mittwoch mit rund 350 Betriebs- und Personalräten aus ganz Deutschland über die Zukunft der Arbeit diskutiert. „Was ist geplant, um dem Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen einen Riegel vorzuschieben? Wie schaffen wir ein gutes Investitionsklima für sichere und gute Arbeit? Und wie verändert sich Arbeit durch Digitalisierung und Industrie 4.0? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt des konstruktiven Austauschs mit rund 350 Betriebs- und Personalräten aus ganz Deutschland“, erklärte die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler. In dem Eckpunktepapier, das Betriebsratsvorsitzender Christopher Sichert Bärbel Kofler bei der Konferenz überreichte, wird deutlich, dass für die NGG Rosenheim eine gesetzliche Regelung zur Eindämmung des Missbrauchs von Werkverträgen und Leiharbeit längst überfällig ist.

„Ich freue mich, dass Christopher Sichert aus unserer Region auf der Konferenz mit dabei war und sich hier gewinnbringend einbringen konnte. Der Austausch mit unseren örtlichen Betriebs- und Personalräten und unseren Gewerkschaftsvertretern ist mir schon immer besonders wichtig“, so Bärbel Kofler.

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles und der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, legten auf der Konferenz noch einmal das Ziel der SPD dar, gute Arbeit zukunftsfest zu gestalten. Beide betonten, dass es in Zeiten großer Zuwanderung wichtig sei, die Einheimischen nicht gegen die Flüchtlinge auszuspielen. Dazu gehöre, den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen endlich gesetzlich zu regeln. Dass die Union nun die festzugesagte Ressorteinleitung des Gesetzesentwurfs blockiere, sei unverantwortlich, erklärte Andrea Nahles. Eine Million Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer würden auf mehr Sicherheit und Gehalt warten.

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