UN-Vollversammlung in New-York beschließt 2030-Entwicklungsagenda

25. September 2015 | Entwicklungspolitik

Bärbel Kofler, entwicklungspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion dazu: Die am Wochenende durch die UN-Vollversammlung zu verabschiedende global geltende 2030-Entwicklungsagenda ist auch ein weltweiter Fahrplan zur Bekämpfung von Fluchtursachen.

„Die zu verabschiedende 2030-Agenda in New York stellt eine Zeitenwende in der globalen nachhaltigen Entwicklung dar. Erstmals in der Geschichte wird eine Entwicklungsagenda Gültigkeit haben, die für alle Nationen auf der Welt gleichermaßen gilt. Dabei werden die sozialen, ökologischen und ökonomischen Dimensionen gleichberechtigt und miteinander verbunden betrachtet. Die Weltgemeinschaft macht sich auf den Weg, bis 2030 die globale Situation für alle Menschen zu verbessern. Leitschnur hierfür sind 17 Ober- und 169 Unterziele, die in einem dreijährigen Verhandlungsprozess zwischen 193 Statten formuliert wurden.

Die SPD-Bundestagsfraktion hat in diesem Frühjahr ein Positionspapier hierzu beschlossen. Darin machen wir unter anderem deutlich, dass Armut (Ziel 1) und Ungleichheit (Ziel 10) am besten durch weltweite menschenwürdige Arbeit, gerechte Löhne sowie durch verbindliche Sozial- und Umweltstandards entlang der gesamten globalen Lieferketten zu überwinden ist.

Die 2030-Agenda bekommt durch die derzeit weltweit fast 60 Millionen Flüchtlinge einen enormen Bezug in unser aller Alltag, denn die Agenda ist ein globaler Fahrplan zur Bekämpfung von Fluchtursachen. Nur wer in Frieden und Sicherheit Perspektiven für sich und seine Familie hat, ist nicht zur Flucht gezwungen. Die zu ergreifenden Maßnahmen zur Zielerreichung der Agenda sind nichts anderes, als dauerhafte Bemühungen um die Flucht von Morgen zu vermeiden.“

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