1,53 Millionen Euro aus dem Sondervermögen für Schwimmbäder im Landkreis Traunstein– auch Rosenheim und Töging profitieren

23. September 2026

Kofler: Bundesmittel kommen konkret in der Region an

1,53 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität fließen in die Sanierung von drei Schwimmbädern im Landkreis Traunstein. Die Gemeinde Vachendorf erhält 810.000 Euro für die Sanierung ihres Freibads. Für das Vita Alpina in Ruhpolding und das Freibad in Trostberg stellt der Bund jeweils 360.000 Euro bereit. Auch das Hans-Klepper-Hallenbad in Rosenheim und das Freibad in Töging am Inn profitieren mit jeweils 720.000 Euro von der Förderrunde. Insgesamt fließen damit 2,97 Millionen Euro Bundesmittel in Schwimmbäder in der Region. Das teilt die SPD-Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Traunstein–Berchtesgadener Land, Dr. Bärbel Kofler, mit.

„Mit diesen Förderungen wird ganz konkret sichtbar, was das Sondervermögen für unsere Region bedeutet. Bundesmittel kommen vor Ort an und ermöglichen Investitionen, die viele Kommunen aus eigener Kraft nur schwer stemmen könnten“, erklärt Kofler. „Allein 1,53 Millionen Euro fließen nach Ruhpolding, Vachendorf und Trostberg. Davon profitieren die Menschen, Vereine und Kommunen unmittelbar.“

Der Bund hat im Wirtschaftsplan 2026 des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität zusätzlich 250 Millionen Euro für eine eigene Förderrunde zur Sanierung von Schwimmbädern bereitgestellt. Die Mittel sollen Kommunen dabei unterstützen, notwendige Investitionen in ihre Frei- und Hallenbäder umzusetzen.

Besonders groß ist die Freude in Vachendorf. Bürgermeister Rainer Schroll erklärt: „Die Sanierung unseres Freibads ist dringend nötig. Vor allem die Technik ist inzwischen veraltet und muss erneuert werden. Ohne eine beträchtliche Investition wird es über kurz oder lang zwangsläufig zu einer Schließung des Schwimmbades kommen. Für eine kleine Gemeinde wie Vachendorf ist eine Investition in dieser Größenordnung aus eigenen Mitteln nur schwer zu stemmen. Die 810.000 Euro vom Bund sind deshalb eine enorme Unterstützung für uns.“

Für Schroll geht es dabei um weit mehr als die notwendige technische Sanierung: „Unser Freibad gehört im Sommer einfach zu Vachendorf. Hier treffen sich Kinder, Familien, Jugendliche und ältere Menschen. Kinder lernen schwimmen, Menschen kommen zusammen und verbringen hier ihre Freizeit. Deshalb ist es für uns so wichtig, dieses Angebot auch für die kommenden Jahre zu erhalten.“

Auch Claus Pichler, Gemeinderat und SPD-Fraktionssprecher in Ruhpolding, sieht in der Förderung ein wichtiges Signal: „Der Erhalt des Vita Alpina ist für Ruhpolding eine große finanzielle Herausforderung. Gleichzeitig ist das Bad für die Menschen vor Ort und als wichtiger Bestandteil unseres touristischen Angebots von großer Bedeutung. Die 360.000 Euro vom Bund lösen die gesamte Aufgabe noch nicht, aber sie sind ein wichtiger erster Schritt und helfen uns dabei, die notwendige Sanierung voranzubringen.“

Der Trostberger Stadtrat und SPD-Fraktionssprecher Josef Smolik erklärt: „Als Stadtrat ist es mir wichtig, unsere Trostberger Einrichtungen wie das Freizeitzentrum, die Turnhallen und den Postsaal zu erhalten und unsere Ehrenamtlichen in den Vereinen und Organisationen zu unterstützen. Deshalb freue ich mich sehr über die 360.000 Euro Bundesförderung für die dringend notwendigen Sanierungsmaßnahmen in unserem Schwimmbad. Das hilft uns, dieses wichtige Angebot in Trostberg langfristig zu sichern.“

Auch über den Landkreis Traunstein hinaus kommen Mittel aus dem Sondervermögen in der Region an. Für die Sanierung des Hans-Klepper-Hallenbads in Rosenheim sind 720.000 Euro vorgesehen. Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan erklärt: „Das Hans-Klepper-Hallenbad erfüllt für Rosenheim eine wichtige Aufgabe. Hier lernen Kinder schwimmen, Schulen nutzen das Bad für ihren Unterricht und Vereine finden Raum für Training und Sport. Mit den 720.000 Euro Bundesförderung können wir notwendige Investitionen voranbringen und dazu beitragen, dieses Angebot auch künftig für die Menschen in unserer Stadt zu erhalten.“

Weitere 720.000 Euro sind für die Sanierung des Freibads in Töging am Inn vorgesehen. Bürgermeister Marco Harrer sieht darin eine wichtige Grundlage für die weiteren Planungen: „Unser Freibad und insbesondere das Mehrzweckbecken brauchen eine grundlegende Sanierung. Die 720.000 Euro vom Bund sind dafür ein wichtiges Signal. Für uns gilt es jetzt zu prüfen, welche Fördermöglichkeiten für Töging die besten Rahmenbedingungen bieten. Entscheidend ist, die notwendige Sanierung auf eine finanziell tragfähige Grundlage zu stellen und unser Freibad langfristig zu erhalten.“

Für Kofler zeigen die Förderentscheidungen, wie aus den großen Investitionsprogrammen konkrete Verbesserungen vor Ort werden: „Beim Sondervermögen geht es nicht um abstrakte Milliardenbeträge in Berlin. Es geht darum, was davon bei den Menschen ankommt. Ein saniertes Schwimmbad, in dem Kinder schwimmen lernen, Vereine trainieren und Familien ihre Freizeit verbringen können, macht das unmittelbar erlebbar.“

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