Bahnausbau in der Region – Kofler im Austausch mit Verkehrspolitikern in Berlin

25. Januar 2024

Für die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler ist der Ausbau der Bahnstrecke München-Mühldorf-Freilassing (ABS 38) seit inzwischen Jahrzehnten eine Herzensangelegenheit.

„Wir brauchen den Ausbau der Bahnstrecke, nicht nur als Verbesserung für den schienengebundenen Personennahverkehr, sondern auch für eine leistungsfähige Anbindung des bayerischen Chemiedreiecks an das Schienennetz. Deshalb habe ich mich in Berlin mit Isabel Cadematori, unserer verkehrspolitischen Sprecherin und weiteren Fachpolitikern meiner Fraktion zum aktuellen Stand ausgetauscht. Wir setzen auf politischer Ebene alles daran, den Ausbau so schnell wie möglich umzusetzen“, so Kofler.

Seit Ende 2023 ist das von Verkehrsminister Scheuer durchgeboxte und vielfach kritisierte Maßnahmengesetzvorbereitungsgesetz wieder Geschichte. Leider hatte dieses eigentlich auf Beschleunigung abzielende Gesetz den umgekehrten Effekt und hat die Fertigstellung der ABS 38 letztlich um fünf Jahre auf inzwischen Mitte der 2030er Jahre nach hinten geschoben. „Im Bundestag haben wir ein Gesetzespaket im Herbst zur Beschleunigung des Ausbaus unserer Infrastruktur verabschiedet. Darunter war auch das Bundesschienenwegeausbaugesetz (BSWAG), das die Grundlage legt für weitere Investitionen in das knapp 34.000 Kilometer lange Schienennetz des Bundes. Die Bahnstrecke München-Mühldorf-Freilassing ist im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans und zwar vollständig zweigleisig und elektrifiziert. Das heißt: Es geht inzwischen nicht mehr darum, ob und wie die Strecke insgesamt ausgebaut wird, sondern wie schnell und wie im Detail. Mir sind bestmöglicher Lärmschutz für die Anwohnergemeinden und Barrierefreiheit an den Haltepunkten sehr wichtig. Zudem gilt es sicherzustellen, dass die kleinen Gemeinden bei dem Ausbau nicht über ihre finanziellen Möglichkeiten belastet werden“, betonte Kofler im Gespräch mit ihren Kolleginnen und Kollegen. Auch den Freistaat Bayern sahen die Verkehrspolitiker in der Pflicht, der hier gerade mit Blick auf Lärmschutz und Kreuzungsbauwerke die Kommunen unterstützen kann.

Dazu wird Bärbel Kofler in ständigem Austausch unter anderem mit den Anrainer-Kommunen und der planenden Deutsche Bahn AG bleiben.

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