Das Rentenpaket soll bleiben – Stabilisierung des Rentenniveaus bestätigt

28. November 2025

Die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler begrüßt die Einigung innerhalb der Regierungskoalition, das Rentenpaket der Bundesregierung unverändert auf den Weg zu bringen und gleichzeitig eine umfassende Reform der Alterssicherung vorzubereiten. Damit bleibt die vorgesehene Stabilisierung des Rentenniveaus bestehen.

„Es ist richtig, dass das Rentenpaket wie vorgesehen umgesetzt wird“, so Kofler. „Die Menschen brauchen Verlässlichkeit. Wer ein Leben lang gearbeitet hat, muss darauf vertrauen können, dass die zugesagte Stabilisierung des Rentenniveaus auch tatsächlich kommt.“ Das Rentenniveau, die sogenannte Haltelinie, bleibt stabil. Das Rentenniveau zeigt, wie die Rente einer Durchschnittsrentnerin oder eines Durchschnittsrentners im Verhältnis zum durchschnittlichen Nettoeinkommen der Beschäftigten steht. „Ein Niveau von 48 Prozent bedeutet: Wer 45 Jahre lang zum Durchschnittslohn gearbeitet hat, erhält eine Rente in Höhe von 48 Prozent des aktuellen Durchschnittsverdienstes – nicht des eigenen letzten Gehalts. Diese Haltelinie sorgt dafür, dass Renten und Löhne sich gleichermaßen entwickeln und der Lebensstandard im Alter verlässlich bleibt“, so Kofler.

Den nun geplanten nächsten Schritt begrüßt Kofler ausdrücklich: „Mit der neuen Reformkommission schaffen wir den Raum, um ohne Zeitdruck zu erarbeiten, wie die Alterssicherung langfristig stabiler und gerechter gestaltet werden kann.“ Die Koalition will eine Kommission einsetzen, die bis Mitte 2026 Vorschläge für die Weiterentwicklung der Rente vorlegt und dabei unterschiedliche Modelle, die Finanzierung sowie gesellschaftliche Veränderungen in den Blick nimmt. Abschließend betont Kofler: „Die Diskussionen waren intensiv, aber das Ergebnis gibt Sicherheit und öffnet zugleich den Weg für notwendige Reformen. Das ist ein guter Schritt für die Menschen im Land.“

Rentenpaket

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