Die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Bärbel Kofler hat sich in Berlin weiter für die verlässliche Finanzierung der Ausbaustrecke ABS 38 München–Mühldorf–Freilassing eingesetzt.
In einem Gespräch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, Michael Schrodi, hat Kofler auf Bitte des stellvertretenden Landrats Richard Fischer ein Schreiben des Landkreises Altötting zur dringenden Mittelbereitstellung für die ABS 38 übergeben. Fischer ist darüber hinaus in der kommenden Woche selbst in Berlin, um sich für die Ausbaumaßnahme in Gesprächen persönlich einzusetzen.
„Die ABS 38 ist für Südostbayern eine zentrale Verkehrs- und Wirtschaftsader. Sie verbindet den Großraum München mit der Region Inn-Salzach, dem Bayerischen Chemiedreieck sowie den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land mit dem Korridor Richtung Salzburg und Österreich. Gerade die gebeutelte Chemieindustrie im Bayerischen Chemiedreieck, aber auch Pendlerinnen und Pendler sowie die Unternehmen in der gesamten Region brauchen endlich eine leistungsfähige Schieneninfrastruktur“, erklärte Kofler.
An einzelnen Stellen sei bereits sichtbar, was der Ausbau bewirken könne. Der Abschnitt Mühldorf–Tüßling ist fertiggestellt, auch das dritte Gleis zwischen Freilassing und Salzburg ist bereits in Betrieb. „Gerade deshalb darf die ABS 38 kein Stückwerk bleiben. Die bereits realisierten Investitionen entfalten ihren vollen Nutzen erst, wenn die Gesamtstrecke konsequent weitergeführt wird“, so Kofler.
Besonders drängend ist der Planfeststellungsabschnitt 1.4 Lengdorf–Dorfen. Nach jahrelanger Planung soll dort in Kürze Baurecht beziehungsweise Planfeststellung vorliegen. „Der Bundeskanzler hat zugesagt: Alles, was baureif ist, wird gebaut. Diese Zusage muss sich jetzt auch an der ABS 38 messen lassen“, betonte Kofler. „Ich habe das Schreiben des Landkreises Altötting im Gespräch dem Parlamentarischen Staatssekretär Michael Schrodi übergeben und bin zugleich in direktem Austausch mit dem Bundesverkehrsministerium, das für die Umsetzung der Ausbaumaßnahme zuständig ist. Südostbayern braucht Verlässlichkeit statt weiterer Unsicherheit“, so Kofler abschließend.