Dr. Bärbel Kofler im Gespräch mit missio: Entwicklungszusammenarbeit und schulische Bildungsangebote im Fokus

19. Februar 2026

Die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler hat sich in München mit Monsignore Wolfgang Huber, Präsident des Hilfswerks missio München, über die Bedeutung und Zukunft einer werteorientierten Entwicklungszusammenarbeit ausgetauscht.

Im Fokus standen nachhaltige Partnerschaften mit afrikanischen Staaten sowie die Frage, wie globale Verantwortung auch hier vor Ort vermittelt werden kann.

Dr. Kofler betonte, dass Entwicklungszusammenarbeit auf langfristigem Austausch und gegenseitigem Lernen beruhe. Investitionen in Gesundheit, Bildung, Klimaschutz und gute Regierungsführung stärkten Stabilität und Perspektiven in den Partnerländern und lägen zugleich im Interesse Europas. Monsignore Huber berichtete aus der Projektarbeit von missio. Als Internationales Katholisches Hilfswerk unterstützt missio kirchliche und zivilgesellschaftliche Partner weltweit, etwa in der Bildungsarbeit, bei der medizinischen Versorgung oder beim Einsatz für Menschenrechte.

Dr. Bärbel Kofler mit Monsignore Wolfgang Huber, Präsident des Hilfswerks missio München
Dr. Bärbel Kofler mit Monsignore Wolfgang Huber, Präsident des Hilfswerks missio München (Foto: missio)

Im Gespräch stellte Monsignore Huber zudem das Bildungsangebot missio for life vor. Dabei handelt es sich um eine mobile, interaktive Ausstellung des internationalen Hilfswerks missio, die interessierte Lehrkräfte für ihre Schule buchen können. Jugendliche ab der achten Klasse erleben mit Tablets, VR-Brillen und Spielelementen die Lebenswirklichkeit Gleichaltriger in Ländern wie Indien, Tansania und den Philippinen und setzen sich mit Fragen von sozialer Gerechtigkeit, Menschenrechten und globalen Zusammenhängen auseinander. Begleitend gibt es Unterrichtsmaterial und pädagogische Begleitung, damit Lehrkräfte die Inhalte im Unterricht vertiefen können. Dr. Kofler erklärte: „Globale Verantwortung beginnt im Kopf und im Klassenzimmer. Bildungsangebote, die Schülerinnen und Schülern echte Lebenswirklichkeiten näherbringen, sind ein wichtiger Baustein, damit junge Menschen ihre Rolle in einer vernetzten Welt erkennen und aktiv gestalten.“

Deutlich wurde in dem Austausch, dass staatliche Entwicklungspolitik und zivilgesellschaftliches Engagement gemeinsam mehr erreichen können.

Teilen