Kofler im Gespräch mit BUND Naturschutz: Gemeinsame Verantwortung für Klima, Umwelt und nachhaltige Entwicklung

25. März 2026

Dr. Bärbel Kofler, SPD-Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Traunstein-Berchtesgadener Land und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), hat sich mit Beate Rutkowski und Florian Kaiser vom BUND Naturschutz (BN) über Umwelt-, Klima- und Entwicklungspolitik ausgetauscht.

Rutkowski ist Erste Vorsitzende der BN-Kreisgruppe Traunstein und stellvertretende Landesvorsitzende des BUND Naturschutz in Bayern. Florian Kaiser arbeitet dort als Referent für Politik.

"Die sozial-ökologische Transformation gelingt nur im Zusammenspiel von Politik, Zivilgesellschaft und internationalen Partnern", sagte Kofler. Über das Netzwerk Friends of the Earth bringt der Bund Naturschutz seine Perspektiven auch international ein.

Im Gespräch wurde deutlich, wie eng Entwicklungszusammenarbeit und Umweltpolitik zusammenhängen. Themen waren unter anderem Klimaschutz, der Ausbau erneuerbarer Energien, der Schutz natürlicher Lebensgrundlagen und eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung. Diese Aufgaben lassen sich nur gemeinsam und international bewältigen, war man sich einig.

Rutkowski betonte, dass der Ausbau erneuerbarer Energien weltweit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz ist. Gleichzeitig brauche es klare politische Rahmenbedingungen, um Umwelt- und Naturschutz wirksam voranzubringen.

Ein weiteres Thema waren Regeln für faire Lieferketten. Kofler erklärte, sie begleite die derzeit diskutierten Änderungen kritisch. "Natürlich wollen wir Unternehmen sinnvoll entlasten. Aber Grundvoraussetzung in Lieferketten muss sein, menschenwürdige Arbeitsbedingungen einzuhalten und Umweltschutz sicherzustellen", so Kofler. Diese grundlegenden Vorgaben müssten bestehen bleiben, um Verlässlichkeit und faire Wettbewerbsbedingungen zu sichern. Gerade für viele exportorientierte Betriebe in der Region sei das wichtig und könne dazu beitragen, gute Arbeitsplätze vor Ort zu erhalten.

Zudem bestand Einigkeit, dass zivilgesellschaftliche Beteiligung und Klagerechte wichtig bleiben müssen. Das Verbandsklagerecht leiste einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Umwelt und Natur.

Zum Abschluss betonte Kofler die Bedeutung des Dialogs auch für ihre Arbeit im Wahlkreis. "Klimaschutz ist eine globale Aufgabe und wirkt sich auch bei uns aus. Gerade in unserer Alpenregion sehen wir, wie wichtig der Schutz von Klima und Natur ist." Beide Seiten wollen den Austausch fortsetzen.

Bärbel Kofler mit Beate Rutkowski und Florian Kaiser vom BUND Naturschutz
Bärbel Kofler mit Beate Rutkowski und Florian Kaiser vom BUND Naturschutz

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