Der Bund stellt weitere 333 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Sportstätten bereit. Die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler ruft die Städte und Gemeinden im Wahlkreis Traunstein-Berchtesgadener Land dazu auf, sich um die neuen Fördermittel zu bewerben. Das Geld stammt aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität.
Von den bisherigen Förderrunden des Bundesprogramms profitieren bereits fünf Kommunen im Wahlkreis. Für Projekte in Ainring, Teisendorf, Vachendorf, Ruhpolding und Trostberg wurden insgesamt rund 4,2 Millionen Euro zugesagt. „Die bisherigen Förderzusagen zeigen, dass die Bundesmittel auch bei uns in der Region ankommen. Sie ermöglichen Investitionen, die viele Kommunen aus eigener Kraft nur schwer stemmen könnten“, erklärt Kofler.
Unterstützt werden umfassende Sanierungen von Sportstätten wie Sporthallen, Fußballplätzen, Leichtathletikanlagen sowie Hallen- und Freibädern. Wichtige Kriterien sind dabei Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit.
Der Bund übernimmt bis zu 45 Prozent der förderfähigen Kosten. Bei Kommunen in einer Haushaltsnotlage kann die Förderung bis zu 75 Prozent betragen. Der Bundeszuschuss liegt zwischen 250.000 Euro und acht Millionen Euro pro Projekt. Antragsberechtigt sind Städte und Gemeinden sowie Landkreise, sofern sie Eigentümer der Einrichtung sind. Eine Weiterleitung der Mittel an Sportvereine ist möglich.
„Unsere Sportvereine leisten mit ihrem ehrenamtlichen Engagement einen unverzichtbaren Beitrag zum gesellschaftlichen Miteinander. Dafür brauchen sie gut ausgestattete Sportstätten. Ich ermutige deshalb die Verantwortlichen in unseren Kommunen ausdrücklich, geeignete Projekte zu prüfen und die Chance auf eine Bundesförderung zu nutzen“, betont Kofler.
Die Bewerbungsfrist endet am 1. Februar 2027. Bis dahin müssen die Projektskizzen digital über die Förderzentrale Deutschland eingereicht werden. Auch Projekte, die bereits in früheren Förderrunden angemeldet wurden, müssen erneut eingereicht werden. Weitere Informationen und der vollständige Projektaufruf sind unter www.bbsr.bund.de/SKS2026 abrufbar.