Kofler: Spitzensport beginnt vor Ort

21. Mai 2026

Anlässlich der ersten Lesung des Sportfördergesetzes im Bundestag sieht die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler in dem Gesetzentwurf einen wichtigen Schritt für die Zukunft des deutschen Spitzensports.

Nach der Beratung im Plenum wurde der Entwurf zur weiteren Beratung in die Ausschüsse überwiesen. Zugleich seien Verbesserungen nötig, damit die Reform bei den Athletinnen und Athleten sowie an den Sportstandorten vor Ort ankomme. „Mit dem Sportfördergesetz schaffen wir erstmals eine gesetzliche Grundlage für die Spitzensportförderung des Bundes. Entscheidend ist, dass Athletinnen und Athleten mit sozialer Absicherung und sportlichen Perspektiven konsequent in den Mittelpunkt gestellt werden“, erklärt Kofler. Der Entwurf soll die Förderung effizienter, transparenter und weniger bürokratisch machen. Für die SPD sei dabei klar: Es gehe nicht nur um die Höhe der Mittel, sondern auch darum, sie besser einzusetzen. Förderung müsse sich stärker an den Bedürfnissen von Athletinnen, Athleten sowie Trainerinnen und Trainern orientieren. Nötig seien leistungsfähige Stützpunkte mit moderner Ausstattung und verlässlichen Rahmenbedingungen. Für Kofler ist deshalb der regionale Blick zentral: Südostoberbayern sei seit Jahrzehnten eine prägende Wintersportregion. Die Chiemgau-Arena in Ruhpolding und die Max Aicher Arena in Inzell stünden für Sportinfrastruktur von nationaler und internationaler Bedeutung. Auch der Wiederaufbau der Bob- und Rodelsportanlagen in Schönau am Königssee zeige, wie wichtig verlässliche Perspektiven für den Standort seien. „Unsere Sportstätten sind Austragungsorte großer Wettbewerbe, Trainingsorte für den Spitzensport und Entwicklungsorte für junge Talente aus unserer Heimat“, so Kofler. Der Nachwuchs brauche moderne Trainingsbedingungen, gute Betreuung und faire soziale Absicherung. Auch der Freistaat Bayern stehe in der Verantwortung. „Der Bund setzt wichtige Impulse. Bayern könnte sich stärker für Erhalt, Modernisierung und Zukunftsfähigkeit unserer Spitzensportstätten engagieren. Das gilt besonders für unsere Region, wo Anlagen von kleinen Gemeinden unterhalten werden, die diese Aufgabe nicht allein stemmen können“, betont Kofler.

Teilen